Bauen seit Generationen

Mit Gründung eines eigenen Planungsbüros wagte Christian Suhr am 1. Mai 2003 den Schritt in die Selbständigkeit. Die Erlangung der Bauvorlagenberechtigung seit Oktober 2001 sowie eine fundierte wie praxisorientierte Ausbildung als Stahlbauer mit Abitur im Jahre 1991 und dem 1998 an der Technischen Universität Darmstadt absolvierten Bauingenieurstudium bildeten die Grundlage hierfür.

Die Entscheidung, nach dem Studium in die vogtländische Heimat zurückzukehren, war genauso wie die Berufswahl an sich, auch ein Stück Verpflichtung. In nunmehr fünfter Generation und über einhundertfünfzigjähriger Tradition legte schon Ururgroßvater Wilhelm August Suhr in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts den Grundstein mit der Gründung eines Wasser- und Tiefbaugeschäfts in Reichenbach. Sein Sohn Max Suhr trat in des Vaters Fußstapfen, bis er sich um 1900 entschloß, in die deutsche Kolonie Kamerun als Baumeister für verschiedene Abschnitte der Mittelland-Eisenbahnlinie zu gehen. Währenddessen hielt sein Bruder August Albert Suhr die Stellung in Reichenbach. Nach der Rückkehr Max Suhrs aus Afrika firmierten beide ab 1920 als „Gebr. Suhr“. Unter den Fittichen des Vaters und Onkels vom Steinsetzer über Polier zum Schachtmeister hochgearbeitet, gründete Herbert Suhr trotz übermächtiger Konkurrenz der Altvorderen 1933 sein eigenes Tief- und Straßenbaugeschäft. Über die schwierigen Kriegsjahre hinweg wuchs sein Betrieb zum leistungsfähigsten Betrieb seiner Branche in der Region. Mit zeitweise über einhundert Mann war die Umwandlung des Betriebes in eine PGH (Produktionsgenossenschaft des Handwerks) wie auch die Verstaatlichung 1972 für die Verhältnisse in der DDR unausweichlich. Dennoch blieb auch sein Sohn, Klaus Suhr, als auch sein Enkel, Christian Suhr, jener Tradition des Bauwesens treu.

Getreu dem Motto – Zunkunft braucht Herkunft – bemühen wir uns, aus jenen Erfahrungen, gepaart mit der Moderne, für Sie die Zukunft zu gestalten!